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Jens Hunger ist ein Zeichner, der die Farben liebt. Seine Bilderbühnen – die schrillen wie die auf den ersten Blick beruhigteren – werden von sonderbaren Figuren und Objekten bevölkert, die aus unterschiedlichsten Zusammenhängen herausgeworfen zu sein scheinen, um nun auf der Leinwand oder dem Papier neue, erstaunliche Form- und Sinneinheiten zu bilden. Knochen, Schädel, Bäume und Blumen werden somit auf eine spannungsvolle Weise mit großäugigen Kindern, Hunden, Puppen, Affen oder scheinbar Erwachsenen in einen bildräumlichen Bezug gebracht und – besonders in den neueren Arbeiten – dazu stets auch mit geometrischen Formen und Strukturen kombiniert.Im Ergebnis entstehen ausdrucksstarke Versuchsanordnungen, die zum Deuten und Weiterdenken einladen, denn alle diese Bild- und Handlungsräume zeichnen sich durch eine latente Spannung aus. Sie verweisen in vielfacher ironischer Brechung auf fagmentierte Ordnungen, auf Gewalt und Tod, selbst da, wo es sich um vordergründig kindliche Sujets handelt. Jens Hunger schreitet dabei ein weites Feld von bildkünstlerischen Möglichkeiten und Anregungen aus, um sie - mit scheinbar leichter Hand - seinen Intentionen, seiner bildnerischen Handschrift dienstbar zu machen. Im Ergebnis führt dies zu immer surrealeren Kompositionen, denen die Distanz zur Tradition der realistischen Raum- und Landschaftskonzepte in Verbindung mit einer verstärkten Hinwendung zu Pop-Art-Elementen gut bekommt. Man darf also darauf gespannt sein, in welche Räume es seine Affen, Kinder und Puppen künftig führen wird.(Dr. Annette Dorgerloh)