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SWR-Radiomitschnitt„Caught in Italian Virtuosity“, so das Motto, unter welchem das aufstrebende, junge Ensemble „4 Times Baroque“ sein Debütalbum beim Label deutsche harmonia mundi herausbringt und damit zugleich den Startschuss abfeuert für eine vielversprechende internationale Karriere.Die vier Mitglieder des in Frankfurt/Main beheimateten Ensembles „4 Times Baroque“ (Jan Nigges, Blockflöte, Jonas Zschenderlein, Violine, Karl Simko, Violoncello und Alexander von Heißen, Cembalo) sind, obwohl noch jung an Jahren, allesamt gestandene Solisten, spielen auch immer wieder in diversen Gruppierungen international bekannter Ensembles.Auf ihrem Debütalbum widmen sie sich Werken des italienischen Hochbarock: Es ist die oft schwindelerregende Virtuosität, die dort völlig gefangen nimmt. Eine Virtuosität, wie sie uns in Werken wie der „Ciaconna“/„Chaconne“ von Tarquinio Merula begegnet. Die wohl prominenteste und herausforderndste Variationsfolge stammt aus der Feder von Arcangelo Corelli. Seiner Sonata op. 5 Nr. 12 liegt die altbekannte Basslinie der „Follia“ zugrunde. Ursprünglich für Violine geschrieben, erschien schon bald nach der Veröffentlichung im Jahre 1700 eine Version für Altblockflöte als Soloinstrument, die dem Spieler ein Höchstmaß an technischer Fertigkeit abverlangt, in den ruhigen Passagen eine nahezu „romantische“ Intensität des Ausdrucks erzielt und den Hörer einem wahren Wechselbad der Gefühle aussetzt.Zu den weiteren Meisterwerken auf der CD gehören: Vivaldis berühmtes Concerto "La Notte", die Ouvertüre zu Händels Oper „Rinaldo“, Sammartinis Sonate in F-Dur und als ausgesprochene Entdeckung: die Triosonate in d-Moll von Pierre Prowo, der aus einer Altonaer Musikerfamilie stammte und ab 1736 als Organist der reformierten Kirche in Hamburg-Altona nachweisbar ist.